Freitag, 16. Januar 2026

Kissigs Nebenwerte-Analyse zu Dermapharm: Küssen Insiderkäufe jetzt auch den Kurs wieder wach?

Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich meine Nebenwerte-Analysen dann auch hier veröffentlichen.


Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 02/2026 vom 15.01.2026

Aktien in dieser Ausgabe: Dermapharm, Innoscripta, Kontron

Börsenweisheit des Tages | 16.01.2026

"Als Value Investoren ist es unser Job, die Schnäppchen zu kaufen, die es laut der Finanzmarkttheorie nicht gibt."
(Seth Klarman)

Donnerstag, 15. Januar 2026

Börsenweisheit des Tages | 15.01.2026

"Je mehr man sich um das nächste Quartal sorgt, desto wahrscheinlicher wird man bei Anzeichen von Unvollkommenheit verkaufen. Da kein Unternehmen perfekt ist, verkauft man also immer zu früh. Die Zeit verdrängt immer die wenig Überzeugten und schafft Möglichkeiten für diejenigen, die über den Tellerrand hinaus blicken können."
(Ian Cassel)

Mittwoch, 14. Januar 2026

Kissigs Börsengeschichte(n): Am 14.01.1914 führte Henry Ford die Fließbandfertigung ein. Er disruptierte damit die Industrie und veränderte das Leben aller Menschen - bis heute

Am 14.01.1914 markierte Henry Ford einen Wendepunkt in der Wirtschafts-, Industrie- und Sozialgeschichte, indem er die Produktion des Ford Model T in den Ford-Werken in Highland Park, Michigan, vollständig auf Fließbandfertigung umstellen ließ. Zwar existierten arbeitsteilige Produktionsformen bereits zuvor, doch Ford gelang es erstmals, diese konsequent zu standardisieren, zu mechanisieren und in großem Maßstab wirtschaftlich nutzbar zu machen.

Die Einführung der Fließbandfertigung war nicht nur eine technische Innovation, sondern ein tiefgreifender Paradigmenwechsel in der Organisation von Arbeit, Kapital, Konsum und Gesellschaft. Ihre Auswirkungen reichen weit über das Unternehmen Ford hinaus. Sie veränderten industrielle Produktionsweisen weltweit, beeinflussten Arbeitsmärkte, soziale Strukturen, Konsumgewohnheiten und wirtschaftspolitische Modelle. Und sie prägen bis heute moderne Industrie-, Logistik- und Dienstleistungsprozesse, ohne die unser Leben ganz anders aussehen würde...

Börsenweisheit des Tages | 14.01.2026

"Investieren ist ein Spiel der Wahrscheinlichkeiten, nicht der Gewissheiten."
(Ken Fisher)

Dienstag, 13. Januar 2026

Börsenweisheit des Tages | 13.01.2026

"Wenn Aktien attraktiv bewertet sind und du nicht kaufst, siehst du nicht nur wie ein Idiot aus; dann bist du auch ein Idiot."
(Jeremy Grantham)

Montag, 12. Januar 2026

Kissigs Nebenwerte-Analyse zu Hensoldt: Verteidigung spielt nicht mehr nur defensiv

Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich meine Nebenwerte-Analysen dann auch hier veröffentlichen.


Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 01/2026 vom 08.01.2026

Aktien in dieser Ausgabe: Dürr, Ernst Russ, Hensoldt

Börsenweisheit des Tages | 12.01.2026

"Anleger schießen immer in beide Richtungen über das Ziel hinaus."
(Mohnisch Pabrai)

Sonntag, 11. Januar 2026

Kissigs Kloogschieterei: Der Friedenspräsident und der Warlord

Der Jahresauftakt an den Börsen ist gelungen – auch weil Donald Trump seine Truppen nach Venezuela schickte und deren Präsidenten Maduro ab- und festsetzte. Inzwischen muss sich dieser in New York vor einem Gericht verantworten.

Trump selbst bezeichnet sich als Friedenspräsident und erklärte (vor seiner zweiten Wahl), er würde Kriege beenden und keine anfangen. Doch das hat er nun - allerdings nicht in seiner eigenen Wahrnehmung, denn er behauptet einfach, die USA würden sich gegen Terroristen und Drogenbosse zur Wehr setzten, sich also gegen Aggressoren verteidigen. Wie schön für ihn, dass er sich seine Wahrheit immer so hindrehen kann, wie sie ihm passt. Trump lebt in seiner eigenen Welt.

Handfeste Konsequenzen haben seine Aktionen zumindest: China und Russland ist mit Venezuela ein wichtiger strategischer Partner verloren gegangen und Putin steht erneut als Loser da. Seine Unterstützung ist kaum etwas wert, das haben schon Gaddafi in Libyen und Assad in Syrien zu spüren bekommen. Für China stellt sich die Lage etwas anders da, denn dort wird man sich durch Trumps Attacke eher bestätigt sehen in seiner kriegsrasselnden Position gegenüber der "abtrünnigen Provinz" Taiwan.

Die Folgen an dieser Stelle und zwar für die ganze Welt, sind noch nicht absehbar. Klar ist aber, dass Venezuelas Öl künftig in die USA fließen wird und dass weltweit die Krisenherde und Kriegsschauplätze eher zu- als abnehmen. Schlecht für den Ölpreis, gut für Rüstungswerte. Diese mittel- und langfristigen Entwicklungen müssen Anleger nun in ihren Depots abbilden – nicht sofort, nicht morgen, aber zu lange warten sollte man damit auch nicht.

Für Donald Trump als Anwärter auf den Friedensnobelpreis sollte die Messe nun gelesen sein. Oder etwa nicht? Auch hier bleiben erstmal alle Wettscheine gültig...

Börsenweisheit des Tages | 11.01.2026

"In jeder Schwierigkeit gibt es eine Möglichkeit."
(Baron Albert Frère)

Samstag, 10. Januar 2026

Wochenrückblick 02/2026: Meine stärksten Kurstreiber im Depot waren Rheinmetall, RocketLab, Costco, KKR, LendingClub - und auch Neuling TransDigm legte ordentlich los

Die Top-Werte meines Investmentdepots veröffentliche ich jeweils zum Quartalsende in meinen Investor-Updates und meine Beobachtungsliste aktualisiere ich wöchentlich.

Ergänzend gebe ich heute eine kurze Übersicht zu den Werten, die in der letzten Woche mein Investmentdepot am stärksten bewegt haben. Dabei geht es um alte Bekannte und neue Liebschaften. Und es gibt die eine oder andere Überraschung...

Kissigs Börsengeschichte(n): Am 10.01.2000 fusionierten America Online und Time Warner zu AOL Time Warner - und ruinierten dabei nicht nur ihre eigenen Aktionäre

Am 10.01.2000 gaben America Online (AOL) und Time Warner ihre Absicht bekannt, zu einem neuen Medien- und Technologiekonzern unter dem Namen AOL Time Warner zu fusionieren. Diese Ankündigung markierte einen der symbolträchtigsten Momente der Dotcom-Ära: den Versuch, das schnell wachsende Internetgeschäft mit den etablierten, kapitalintensiven Medien- und Inhalte-Imperien der analogen Welt zu verschmelzen. Mit einem Transaktionsvolumen von rund 165 Mrd. USD galt der Zusammenschluss als die bis dahin größte Unternehmensfusion der Geschichte. Rückblickend steht AOL Time Warner jedoch nicht für den Beginn eines neuen Medienzeitalters, sondern für eines der spektakulärsten unternehmerischen Scheitern des frühen 21. Jahrhunderts.

Der historische Kontext spielte dabei eine große Rolle, denn die Fusion erfolgte auf dem Höhepunkt der Dotcom-Blase und stand damit von Anfang an unter keinem guten Stern. Hinzu kamen hausgemachte Probleme, unvereinbare Kulturen, überbordende Egos und Selbstüberschätzung.
"Fusionieren beruht auf gegenseitiger Überschätzung."
Wir schauen uns die beiden beteiligten Unternehmen und ihre strategischen Motive an, analysieren die Ursachen des Scheiterns von AOL Time Warner und blicken auf die Entwicklung der Beteiligten nach der späteren Wiederaufspaltung bis in die Gegenwart.

Kissigs Beobachtungsliste

Meine Beobachtungsliste ist eine Anregung. Sie enthält Aktien, die ich für langfristig interessant und aussichtsreich halte und hier im Blog begleite. Trotz vieler Überschneidungen ist sie weder identisch mit meinem Investmentdepot noch mit meinen Wikis und sie ist auch kein Musterdepot.

Sie enthält deutsche Aktien, vor allem Nebenwerte, die internationalen Aktien werden von US-Werten dominiert, es gibt BDCs und REITs, Turnaround-Spekulationen, FinTech-Spekulationen sowie Wikis. Inzwischen haben sich hier Tenbagger angesammelt, viele Verdoppler, aber einige Werte liegen auch deutlich zweistellig im Minus. Da ist von jedem und für jeden was dabei...

Börsenweisheit des Tages | 10.01.2026

"Je niedriger der Kaufpreis im Verhältnis zum Wert ist, desto niedriger ist das Risiko."
(Charles Brandes)

Freitag, 9. Januar 2026

Kissigs Nebenwerte-Analyse zu Ernst Russ: Mit Schifffahrt wieder richtig Geld verdienen

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Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 01/2026 vom 08.01.2026

Aktien in dieser Ausgabe: Dürr, Ernst Russ, Hensoldt

Börsenweisheit des Tages | 09.01.2026

"Die wichtigste Regel ist, defensiv gut aufgestellt zu sein, anstatt zu offensiv."
(Paul Tudor Jones)

Kissigs Börsengeschichte(n): Am 09.01.2007 präsentierte Steve Jobs das erste iPhone und veränderte damit den Mobilfunkmarkt grundlegend - und den Lebensalltag der Menschen

Am 09.01.2007 betrat Steve Jobs die Bühne der Macworld Conference & Expo in San Francisco und leitete mit einem einzigen Satz eine der größten Umwälzungen der Technikgeschichte ein. Er kündigte drei Produkte an: einen iPod mit großem Bildschirm und Touch-Bedienung, ein revolutionäres Mobiltelefon und ein bahnbrechendes Internet-Kommunikationsgerät. Nach einer kurzen Pause folgte die Pointe: Es handelte sich nicht um drei Geräte, sondern um eines – das iPhone. Dieser Moment markierte den Beginn einer neuen Ära der mobilen Kommunikation. Innerhalb weniger Jahre sollte das Smartphone mit kapazitivem Touchscreen nicht nur den Mobiltelefonmarkt grundlegend verändern, sondern auch den Alltag von Milliarden Menschen weltweit neu strukturieren. Und der Begriff "iPhone-Moment" wurde zum Synonym für einen absoluten Game Changer.

Donnerstag, 8. Januar 2026

Börsenweisheit des Tages | 08.01.2026

"Du musst zuallererst gewillt sein zu scheitern – und du musst den Mut haben, danach trotzdem weiterzumachen."
(Michael Bloomberg)

Mittwoch, 7. Januar 2026

Börsenweisheit des Tages | 07.01.2026

"Um ein erfolgreicher Langfristinvestor zu sein, muss man wie ein Eigentümer denken – man muss wissen, wann Risiken eingehen und wann man sein Kapital schützen sollte."
(Crispin Odey)

Dienstag, 6. Januar 2026

Kissigs Portfoliocheck: Der wahre Star im Depot von Bill Ackman ist… Brookfield

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

Bei meinem 329. Portfoliocheck schaue ich wieder Bill Ackman über die Schulter, einem aktivistischer Investor, der bevorzugt Stammaktien börsennotierter Unternehmen kauft und dann das Management öffentlichkeitswirksam zu Änderungen drängt, damit der Markt den wahren Wert der Unternehmen erkennen kann.

Vor einigen Jahren erweiterte seinen Investorenwerkzeugkasten um neue Strategien und kauft sich heute überwiegend in großartige Unternehmen ein, die über solide Cashflows und einen enormen ökonomischen Burggraben verfügen. Dabei ist sein Portfolio extrem fokussiert auf nur die aussichtsreichsten Qualitätsunternehmen, auf die er dann große Summen setzt. Und wenn er sich irrt, schmeißt er diese Aktien schnell und konsequent aus dem Depot.

Ende des 3. Quartals 2025 hat sich seine Turnoverrate vom dem hohen Level des Vorquartals auf quasi 0 % reduziert, während der Wert seines Aktiendepots deutlich von 13,7 Mrd. auf 14,65 Mrd. USD zulegte. Auf den ersten Blick dominiert hier Langeweile, doch hinter den Kulissen sieht das anders aus. Am Ende des Quartals hielt er 11 bzw. 13 Positionen, darunter eine Neuerwerbung. Bei Nike hatte er im 1. Quartal 2025 seinen Aktienbestand in Call-Optionen getauscht, um so mit weniger Kapitaleinsatz einen größeren Hebel zu erzeugen. Diese hat er im 4. Quartal allerdings restlos verkauft, weil der Turnaround nicht wirklich in die Gänge kommt. Und auch bei Chipotle stieg er inzwischen komplett aus. Doch er machte bereits Andeutungen über ein neues gewichtiges Engagement.

An der Sektorgewichtung hat sich nicht viel verändert. Mit einem Anteil von 29,9 % dominieren weiterhin die zyklischen Konsumwerte vor Technologiewerten mit 20,3 % und der Finanzbranche mit 19,2 %. Dahinter folgen Kommunikationsdienste mit 18,6 %, Immobilienwerte mit 11,4 % und Industrieunternehmen mit weniger als 1 %.

Die größte Position mit gut 20 % Gewichtung ist Ride-Sharing-Anbieter Uber, den Ackman als "eines der am besten geführten und hochwertigsten Unternehmen der Welt" bezeichnete. Dahinter folgt unverändert der kanadische Finanzinvestor Brookfield, der zu den weltweit führenden alternativen Vermögensverwaltern zählt und inzwischen Assets im Volumen von deutlich mehr als 1 Billion Dollar verwaltet - und zu dem inzwischen auch Oaktree gehört, die Vermögensverwaltungsgesellschaft von Starinvestor Howard Stanley Marks. Kürzlich gab es einen Aktiensplit und der Aktienkurs notiert auf Allzeithochniveau, sodass Ackman hier allen Grund zur Freude hat, zumal es gute Argumente für eine Fortsetzung dieser Entwicklung gibt. Das gilt auch für die Google-Mutter Alphabet; kombiniert bringen es die A- und die C-Aktien auf rund 18,5 % Gewichtung in Ackmans Depot. Und dann schließt sich Howard Hughes Holdings an, bei der Bill Ackman inzwischen das Ruder übernommen hat, um aus dem Immobilienentwickler eine "moderne Berkshire" zu formen.

Aber Ackmans 13F offenbart nur seine börsennotierten US-Beteiligungen. Gewichtige Investments hält er auch an Universal Music Group sowie den beiden gestrauchelten Hypothekenriesen Fannie Mae und Freddie Mac. Und (auch) hier geraten die Dinge in Bewegung...


Disclaimer: Habe Alphabet, Berkshire, Brookfield, Howard Hughes, Uber auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.

Börsenweisheit des Tages | 06.01.2026

"Der erfolgreiche Investor ist normalerweise ein Individuum, welches von Natur aus an Geschäftsproblemen interessiert ist."
(Philip A. Fisher)

Montag, 5. Januar 2026

Kissigs Börsengeschichte(n): Am 05.01.1769 reichte James Watt das Patent für seine Dampfmaschine ein und die folgende Industrielle Revolution veränderte... einfach alles

Am 05.01.1769 reichte der schottische Ingenieur und Instrumentenbauer James Watt ein Patent für eine entscheidend verbesserte Dampfmaschine ein. 

Dieses Datum markiert keinen plötzlichen Umbruch, wohl aber einen technologischen Meilenstein, der sich im Rückblick als einer der Ausgangspunkte der Industriellen Revolution erweist. Zwar existierten Dampfmaschinen bereits vor Watt, doch erst seine konstruktiven Neuerungen machten sie effizient, vielseitig einsetzbar und wirtschaftlich rentabel. Das setzte eine Entwicklung in Gang, die Produktionsweisen, Arbeitsorganisation, Verkehr, Gesellschaftsstrukturen und letztlich das globale Machtgefüge nachhaltig veränderte - und das Leben bis heute entscheidend prägt...

Börsenweisheit des Tages | 05.01.2026

"Glaube niemals, dass der Aktienmarkt mehr als du über ein bestimmtes Unternehmen weiß. Das ist der größte Fehler, den du machen kannst."
(Prem Watsa)